DAS PROJEKT »UNTEN DURCH«

Die Unterführung an der Arendahls Wiese war ein unbeliebter Durchgangsweg im Stadtbezirk VI Zollverein, schon immer wird er häufig von Fussgänger*innen und Fahrradfahrer*innen genutzt. Mitte 2017 zogen wir, die Folkwang Gestalter*innen, in unmittelbarer Nähe in unser neues Gebäude auf Zollverein ein. Daher war unser Wunsch gemeinsam mit Anwohner*innen und Nutzer*innen, diesen Ort, den wir in vielerlei Hinsicht als Knotenpunkt verstehen, neu zudenken und neu zugestalten.

SPRECHZEITEN

im Tunnelatelier

Wir sind leider nicht mehr am Tunnel anzutreffen.

Zu unserem jetzigen Stand der Dinge und dem letzen Tunnelsprechtag finden sie hier

MEHR INFORMATIONEN

Anne | 10.3.17

Guter Tunnel – Böser Tunnel

Am Mittwoch besuchte ich 8 motivierte Co-Designer zwischen 5 und 10 Jahren in der Schiller-Schule. Wir probten, wie sich ein guter Tunnel anfühlt und wie ein böser – was ein höflicher Tunnel zu seinen Besuchern sagt, wie steif so ein Tunnel aus Eis ist und wie es sich anfühlt wenn die Tunnelwände immer näher kommen.

Guter Tunnel – Böser Tunnel

Hell und freundlich sollte der Tunnel sein und ein Gitter sollte alles Böse abhalten hineinzugelangen. Eine Eisdiele, ein Bäcker, eine Wasserrutsche oder ein Kleidungsgeschäft würden den Tunnel attraktiver gestalten, schlugen Emma, Kayra, Laila, Mathilda, Luca, Karina, Annika und Julia vor und malten den nettesten und auch den bösesten Tunnel den sie sich vorstellen können.

Guter Tunnel – Böser Tunnel

9.3.17 | Marc

TUNNELWALK am 4.3.17

Eine Erkundungstour rund um den Tunnel

Am vergangenen Samstag trafen wir, die Folkwang-Gestalter*Innen uns mit Anwohnern des Stadtbezirkes VI, zu einem gemeinschaftlichen Austausch. Rund 30 Teilnehmer versammelten sich an unserem Tunnelatelier, direkt an der Tunnelunterführung Arendahlswiese. Von dort aus, ausgestattet mit Routenplan, Markierungen und Fotoschablonen, erkundeten wir in gemischten Gruppen aus Anwohnern, Folkwangstudierenden und Stadtakteuren, die Gegend. Auf vier unterschiedlichen Routen verteilt, galt es Geschichten zu sammeln, Erfahrungsberichte und interessante Orte zu teilen und zu dokumentieren. Geleitet von kleinen Aufgaben sollten schöne Orte und Sehenswürdigkeiten oder Unorte gefunden und diese auf der Landkarte markiert werden.

TUNNELWALK am 4.3.17

Erfahrungsberichte als Inspiration

Nach unserem anregenden Spaziergang trafen sich die einzelnen Gruppen im SANAA-Gebäude, wo der Duft von Kaffee und Kuchen alle Teilnehmer zusammenkommen ließ. Während einer geselligen Verschnaufpause vervollständigten die Kleingruppen ihre Impressionen auf dem gruppeneigenen Routenplan und präsentierten diese mithilfe einer Diashow und ausgefüllten Postkarten über ortsspezifische, reale oder fiktive Fakten. Inspiriert fanden alle Teilnehmer die Gelegenheit weitere Visionen zu spinnen und nächste Verabredungen zu treffen.

TUNNELWALK am 4.3.17
TUNNELWALK am 4.3.17 TUNNELWALK am 4.3.17
TUNNELWALK am 4.3.17 TUNNELWALK am 4.3.17
TUNNELWALK am 4.3.17

14.2.17 | Anne

Der Container ist da!

Grade haben wir unseren Container geliefert bekommen. Von hier aus werden wir in kürze arbeiten und freuen uns über jeden Besuch, der ein wenig Zeit mitbringt, um mit uns über den Tunnel zu sprechen. Wenn Ihr also einmal zufällig vorbei kommt und dort jemanden entdeckt, schaut gerne mal rein!

Der Container ist da!

Wann wir da sein werden, werden wir hier auf der Homepage und am Container selbst mitteilen.

Der Container ist da!
Der Container ist da! Der Container ist da!
Der Container ist da!

9.2.17 | Florian

Katernberg aus meiner Sicht

Ich bin Florian und studiere seit anderthalb Jahren an der Folkwang Universität der Künste Industriedesign. Dieses Semester habe ich mich für den Projektkurs „Unten durch“ entschieden, welcher sich ganz frei mit der Gestaltung der Unterführung und seiner Umgebung beschäftigt. Mit der Wahl des Kurses war für mich klar, dass ich Katernberg nach diesem Semester viel besser kennen werde.

Katernberg aus meiner Sicht

Ich habe sehr viel Zeit in Katernberg verbracht und mir ein Bild von dem Ort und den Bewohnern gemacht. Katernberg erinnert mich mit all seinen Einkaufsmöglichkeiten, Friseursalons und Apotheken sehr an mein kleines Heimatdorf Glehn in der Nähe von Düsseldorf. Die wichtigsten Besorgungen können im Ort selber erledigt werden und eine Fahrt in die Stadt ist nicht nötig. In Katernberg ist immer was los, alleine ist man hier nicht und auf mich entstand der Eindruck als würde sich hier jeder kennen. Außerdem ist ein Zusammenhalt zwischen den Bewohnern spürbar und der Katernberger steht zu seinem Stadtteil.
Mit dem geplanten Einzug im Herbst in unser neues Universitätsgebäude auf Zollverein, sind wir von da an auch Katernberger. Ich erhoffe mir, dass wir Studenten Anschluss an das Leben in Katernberg finden, das Spannende Projekte mit Bewohnern entstehen und man sich kennenlernt und das wir als Studenten uns dort aufhalten und uns wohlfühlen.

Katernberg aus meiner Sicht

18.1.17 | Anne

EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?

Am 14.1.2017 trafen wir Folkwang-GestalterInnen uns bei strahlendem Sonnenschein mit unseren zukünftigen NachbarInnen zum 1. Tunnelsprechtag, um uns und die uns zusammenbringende Unterführung genauer zu betrachten und kennen zu lernen.
Wir trafen uns an der Unterfühung und mithilfe von Markern und Aufklebern nahmen wir ein Gesamtbild auf, das von zufällig vorbeikommenden Passanten ergänzt wurde. Wie häufig wird der Weg unter den Gleisen genutzt? Durchquert man sie mit dem Rad der zu Fuß? Welche Erwartungen haben wir aneinander? …

EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?

Danach spazierten wir gemeinsam zum SANAA-Gebäude, wo uns Kaffee, ein paar warme Worte und eine heiße Suppe erwarteten. Aufgewärmt und gestärkt ging es weiter. In kleinen Gruppen wurden Utopien rund um die Unterführung gesponnen, wie z.B. die Utopie eines Tunnelsoundtracks, der vom Wind des Zuges angetrieben wird. Briefe wurden an den Tunnel geschrieben, die dieser auch beantwortet und so auch endlich mal zu Wort kam – wer hätte ahnen können, dass der Tunnel gerne mal mit uns grillen will. Es wurden Bilder entwickelt, die nur von einem bestimmten Punkt in der Unterführung zu erkennen sind und den Tunnelbesucher beispielsweise zu dem sympathischen, nahe gelegenen Wald locken.Fast 30 Anwohner und Stadtakteure, sowie einige Studierende folgten unserer Einladung zum Tunnelsprechtag und beteiligten sich rege. Es wurden einige Umgestaltungsideen und Wünsche ausgedrückt, die sicherlich ein hervorragendes und inspirierendes Fundament für unser weiteres Vorgehen bieten.

Wir freuen uns auf den nächsten Tunnelwalk am 4.3.17. Kommt gerne zahlreich und besucht uns.

EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?
EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN? EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?
EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN? EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?
EIN ORT DER BEGEGNUNG UND DER WÜRSTCHEN?

5.1.17 | Anne

1. TUNNELSPRECHTAG am 14.1.17

Wir treffen uns am Samstag um 11:00 Uhr an der Unterführung zwischen Arendahls Wiese und Köln-Mindener-Straße. Dort werden wir mit Kreisen und Linien erste Meinungen über den Tunnel einsammeln und danach Richtung SANAA-Gebäude spazieren. Nach ein paar warmen Worten für die Ohren wird es auch etwas Warmes für den Mund geben. Um 12:45 Uhr teilen wir uns für eine kurze Weile in Kleingruppen auf, um spezifischeres Expertenwissen zu ergattern. Hierfür werden wir Träume abstecken, Wände verzerren und Dinge und Menschen zu Wort kommen lassen – denn wir kennen die Unterführung noch lange nicht so gut wie ihre Nachbarn und Nutzer. Abschließend werden wir gemeinsam den Tag Revue passieren lassen und uns noch für die ein oder andere Tasse Kaffee zusammen setzen.

TEAM »UNTEN DURCH«

Das Team »Unten durch« ist Teil der Projektgruppe Social Design des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste.

Anne Karrenbrock
Anne Karrenbrock
Nina Pillen
Nina Pillen
Marc Burghoff
Marc Burghoff
Carolin Schreiber
Carolin Schreiber
Kurt Mehnert
Kurt Mehnert